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Empfängnis-Verhütung

Die Empfängnisverhütung schützt vor einer ungewollten Schwangerschaft. Einige Verhütungsmethoden können auch helfen, den weiblichen Menstruationszyklus zu regulieren oder die damit verbundenen Beschwerden zu verringern (wie z. B. schmerzhafte oder sehr starke Perioden).

Es gibt verschiedene Formen der Empfängnisverhütung mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen. Es ist daher wichtig die für Ihre Situation und Ihre Bedürfnisse am besten geeignete Methode zu wählen.

Unser Team kann in diesen Fragen beraten und eine Verschreibung für das Verhütungsmittel erstellen. Ein ärztliches Rezept ist nötig für alle Verhütungsmittel mit Ausnahme von Kondomen und der „Pille danach“.

Die Preise variieren je nach Verhütungsmittel.

Was sind Menstruationen und wie ist der Ablauf des Zyklus?

Der Zyklus beginnt am ersten Tag der Regelblutung und endet am Tag vor der nächsten Regelblutung. Er dauert theoretisch 28 Tage, variiert aber je nach Person (zwischen 21 bis 35 Tagen). Der Zyklus einer Frau kann regelmäßig (ungefähr die gleiche Anzahl von Tagen) oder unregelmäßig sein (von Zeit zu Zeit unterschiedlich lang). In der Tat kann die Dauer des Zyklus durch verschiedene Faktoren, wie das Erleben einer Stresssituation, einer Krankheit oder eines Gewichtsverlustes, beeinflusst werden.
Im ersten Teil des Zyklus reift eine Eizelle in einem der beiden Eierstöcke. Die „reife“ Eizelle verlässt den Eierstock und gelangt über die Eileiter in die Gebärmutter. Zu diesem Zeitpunkt schwellen die Wände der Gebärmutter an und füllen sich mit Blut (Endometrium). Wenn die Eizelle nicht durch eine Samenzelle befruchtet wird und somit keine Schwangerschaft entsteht, werden die Eizelle und die Gebärmutterschleimhaut durch die Regelblutung über die Vagina abgestoßen. Diese Regelblutung nennt man auch Menstruation.

Die hormonellen Verhütungsmittel greifen auf verschiedene Art in den Menstruationszyklus ein, um eine Schwangerschaft zu vermeiden.
Die hormonfreien Verhütungsmittel hingegen bilden eine „Barriere“ und verhindern so den Kontakt zwischen Eizelle und Samenzelle.

Wie entsteht eine Schwangerschaft?

Wenn gegen Mitte des Zyklus der Eisprung stattfindet, ist die Eizelle für einen Zeitraum von ungefähr 24 Stunden befruchtungsfähig. Zu diesem Zeitpunkt im Zyklus verändert sich die Schleimhaut der Gebärmutter (Endometrium): Sie verdickt sich, um die Einnistung der befruchteten Eizelle zu ermöglichen. Bei Befruchtung der Eizelle durch eine Samenzelle des Mannes setzt sich die befruchtete Zelle an der Wand der Gebärmutter ab und der Embryo beginnt mit seiner Entwicklung.

Wenn keine Befruchtung stattfindet, löst sich das Endometrium und wird durch die Regelblutung abgestoßen. Das Fehlen einer Menstruation während der Schwangerschaft hängt daher damit zusammen, dass das Endometrium als „Nest“ für die Eizelle dient.

Die "Pille danach" / Notfallverhütung

Die „Pille danach“ ist eine reine Notfalllösung nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder bei Versagen der Verhütungsmethode. Sie verhindert eine Schwangerschaft, wenn sie möglichst früh, spätestens jedoch 3-5 Tage (je nach Präparat) eingenommen wird.  Im Schnitt verhindert die Pille 84 Prozent der Schwangerschaften, wenn sie bis zu 72 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen wird. Die „Pille danach“ verzögert den Eisprung und verhindert damit die Befruchtung einer reifen Eizelle durch Spermien, wenn der Geschlechtsverkehr vor dem Eisprung stattgefunden hat. In dieser Phase ist die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung am höchsten. Die Pille danach ist keine Abtreibungspille. Einem Schwangerschaftsabbruch geht immer die Einnistung der Eizelle in der Gebärmutter voraus. Üblicherweise nistet sich die befruchtete Eizelle sieben bis acht Tage nach der Befruchtung in der Gebärmutter ein. Die Pille danach ist nicht verschreibungspflichtig und man erhält sie in jeder Apotheke. Sie eignet sich nur für den Notfall, da die Hormonbelastung für den Körper sehr groß ist.

Bei Prisma erhalten Sie bei Bedarf ein Beratungsgespräch in Bezug auf die Pille danach und die verschiedenen Verhütungsmethoden (Sexual-)medizinische Beratung; Sexual- und Paarberatung).

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